Das Schwierigste am Schreiben, das ist das auf der Zeile bleiben

22 03 2010

Derek merkt an, dass es hier lange nichts mehr zu lesen gab. Womit er definitiv recht hat. Eigentlich wollte ich mich hier wieder blicken lassen, wenn ich die Erfolgsnachricht “Abgegeben!” melden kann. Aber ich habe die maledeite Dissertation noch nicht abgegeben, weshalb ich, lieber Leser, einem weisen Dichter das Wort überlasse:

Philosophie–Geschichte (Robert Gernhardt)

Die Innen- und die Außenwelt,

die war’n mal eine Einheit.

Das sah ein Philosoph, der drang

erregt auf Klar- und Reinheit.

Die Innenwelt,

dadurch erschreckt,

versteckte sich in dem Subjekt.

Als dies die

Außenwelt entdeckte,

verkroch sie sich in dem Objekte.

Der Philosoph sah dies erfreut:

indem er diesen Zwiespalt schuf,

erwarb er sich für alle Zeit

den Daseinszweck und den Beruf.

Die beiden letzten Zeilen sind doch irgendwie tröstlich, gell?!





Husserl-Symposium

26 11 2009

Zur Abwechslung von der Diss besuche ich bis Samstag das Göttinger Husserl-Symposium. Dazu anbei ein Beispiel für Husserls eher profanes Schreiben: Den Rest des Beitrags lesen »





Bücher?

27 10 2009

Wo wir hinfahren, brauchen wir keine Bücher! Den Rest des Beitrags lesen »





Ein F mit G ist ein F

27 10 2009

DR hat mich heute mit einer Frage überrascht. Folgt aus “a ist ein F mit (einem) G” logisch “a ist ein F”? Er meint Nein. Manche Beispielargumente dieser Form seien nicht folgerichtig, andere zwar folgerichtig, aber dann begrifflich und nicht logisch folgerichtig. Beispiele:

(1) Das ist ein Tee mit einem Stück Zucker. Also ist das ein Tee.

(2) Das ist ein Haus mit einem Schornstein. Also ist das ein Haus.

(3) Das ist eine Festplatte mit 200GB. Also ist das eine Festplatte. Den Rest des Beitrags lesen »





Einhörner, bewarzte Hände und ein déjà vu

29 09 2009

Letztens hatte ich ein kurioses déjà-vu-Erlebnis: Vielleicht erinnert sich noch jemand an meinen Post “Könnten alle meine (Außenwelt-) Meinungen falsch sein?”, in dem ich ein Beispiel vorstelle: Den Rest des Beitrags lesen »





Neues von der Philobar

7 08 2009

Beim Durchstöbern der aufgestauten Feeds habe ich gerade diese Ankündigung in der Philobar entdeckt: Joachim Eberhardt beendet das Bloggen, zumindest in der Philobar. Das ist definitiv eine schlechte Nachricht! Ich jedenfalls werde die Hinweise auf obskure und nicht so obskure Philosophiebücher, bizarre Verlagspraktiken und die Streitschriften über Open Access vermissen. Aber es gibt auch eine gute Nachricht: Ein noch anonymer Mr. X wird die Philobar übernehmen. Ich bin gespannt!





Programm der GAP7

3 08 2009

Das Programm der GAP7 (“Nachdenken und Vordenken – Herausforderungen an die Philosophie”, 14. bis 17. September, Bremen) steht mittlerweile online. Ich werde unter dem Titel “Ist Wissen der allgemeinste faktive mentale Zustand?” meine Einwände gegen Williamsons positive Wissenskonzeption vorstellen; das Paper, das meinem Sektionsvortrag zugrunde liegt, findet Ihr auf meiner Homepage (hier).








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